Illustration

 

Herstellung und Druck des Zedler

Das Universal-Lexikon war ursprünglich auf etwa 12 Bände, später auf 24 Bände angelegt. Im Laufe der Jahre wuchs es ständig an, bis es schließlich die stattliche Zahl von 64 Bänden und 4 Supplementbänden erreichte, die sämtlich im relativ kurzen Zeitraum zwischen 1732 und 1754 veröffentlicht wurden. Aus moderner Perspektive, die an hohe Auflagenzahlen und industrielle Fertigungsverfahren gewöhnt ist, erscheint diese Leistung bemerkenswert, weil sich die Tätigkeit der Schriftsetzer und Buchdrucker seit Gutenbergs Erfindung kaum nennenswert vereinfacht hatte. Das Lexikon wurde mit der herkömmlichen Druckerpresse gedruckt, so wie man Bücher auch in den Jahrhunderten zuvor gedruckt hatte. Gleichwohl war das Buchdruckergewerbe technisch und organisatorisch dazu in der Lage, derartige Großaufträge zu realisieren. Eine besondere Rolle bei der Herstellung des Zedler spielte die Waisenhausdruckerei in Halle.


© Redaktion Zedleriana 2002  Zum Seitenanfang
 





 
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